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19 Mai 2022

Lara Kate Crettaz

  Ohne kompetentes und aufopferndes Personal würde des Justinuswerkes schlicht und einfach nicht funktionieren. Lara Kate und Maria Isabel Perreira sind die Verantwortlichen des neuen...

 

Ohne kompetentes und aufopferndes Personal würde des Justinuswerkes schlicht und einfach nicht funktionieren. Lara Kate und Maria Isabel Perreira sind die Verantwortlichen des neuen Heimes des Justinuswerkes in Sitten, welches dieses Jahr eröffnet wurde.

 

Das neue Studentenheim in Sitten

Wie kamen Sie dazu, für das Justinuswerk zu arbeiten?

Lara Kate Crettaz :Das Justinuswerk machte der langen, praktisch 18 Monaten andauernden Isolation ein Ende. Tatsächlich war ich in Irland bei meinen Eltern, als alles gestoppt wurde. Meine Aussichten, ins Wallis zurückzukehren, rückten in weite Ferne. Die Zeit verging und ich sah keine Möglichkeit, wie ich eine Arbeit auf Distanz finden konnte, um in die Schweiz zurückkehren zu können. Im April 2021 stiess ich auf ein Stelleninserat des Justinuswerkes, in welchem man eine Verantwortliche für das Studentenheim in Sitten suchte. Glücklicherweise akzeptierten sie ein Vorstellungsgespräch über Videokonferenz und wir hatten, trotz der über die 1670 km, die uns trennten, einen sehr schönen Austausch.

 

Welches ist Ihr Arbeitsbereich?

L K C : : Ich habe das Glück, einen vielfältigen Posten zu besetzen. In einer ersten Zeit musste man die Gemeinschaftsbereich einrichten, um sie funktionstüchtig und gemütlich zu gestalten. Meine alltägliche Arbeit besteht darin, die Mietanfragen zu bearbeiten, sowohl für die Zimmer als auch für die Sitzungsräume und Parkplätze. Ich muss mich auch um das Gebäude selber kümmern und bei Bedarf die richtigen Unternehmen hinzuziehen.

 

Welche Bereicherung finden Sie in Ihrer Arbeit?

L K C : Es ist nur vier Monate her, dass ich hier bin und das Haus ist nur zu einem Drittel seine Kapazität belegt, aber es macht mir bereits viel Freude, diesen jungen Leuten zu begegnen. Sie haben sehr verschiedene Profile und Lebensläufe und dennoch gelang es ihnen sofort, einen Gemeinschaftssinn zwischen ihnen zu schaffen.
Es ist eine Freude, sich mit ihnen über ihren Alltag oder ihre Ideen auszutauschen, um das Zusammenleben im Haus zu verbessern.

 

Was macht ist die Besonderheit an einem Job im Justinuswerk aus?

L K C :Ich würde sagen, indem wir beim Justinuswerk arbeiten, sind wir Träger einer Mission, in der der Mensch zentral ist. Ob das nun zwischen dem Personal oder den Bewohnenden ist, es gibt einen sehr grossen Respekt und den Willen, zu teilen und zusammen vorwärts zu schreiten

 

Wünschen Sie Verbesserungen?

L K C :Es ist alles zu tun im Justinuswerk Sitten, da es neu ist. Wir orientieren wir uns bei einigen Dingen an der Arbeitsweise der anderen Justinusheime. Aber wir können unsere Arbeit an die Besonderheit von Sitten anpassen. Im Vergleich zu anderen Heimen, ist unseres klein, was uns – wie ich denke – mehr Flexibilität erlaubt. Und ich kann auf Maria zählen, die immer gute Ideen hat, um das Funktionieren des Hauses zu Verbessern.

 

Justinus Blätter, Dezember 2021