Ein Aktionsplan von fünf Schritten legt einen klaren Arbeitsrahmen bis zum Start der Hundertjahrfeier im Jahr 2027 fest.
Die Herausforderungen für die neue Direktorin sind anregend. Die Stiftung strukturieren, die Arbeit organisieren, die Zusammenarbeit intern sowie extern verstärken, und vor allem Verbindungen knüpfen. Dazu kommt ein Gebot, das uns alle übersteigt: Studierende in einem ungewissen internationalen und unsicheren Umfeld zu unterstützen und zu ermutigen, in dem der Zugang zu Bildung, Sicherheit und Mobilität nie mehr garantiert ist. Aktionsplan von fünf Schritten:
1. August 2025: aktives Zuhören: ab Amtsantritt nicht als Beobachterin, sondern als Akteurin: jedes Heim besuchen, dort übernachten, jedem begegnen und mit ihm zusammenarbeiten, zuhören, was geht und was geändert werden sollte. Dieses Vorgehen sagt alles: die Zukunft des Justinus-Werkes errichtet sich mit denjenigen, die dort arbeiten, dort leben oder zu Besuch sind. Nicht auf Distanz, nicht von oben, aber zusammen.
2. September 2025: die Reorganisation beginnt, unterstützt von allen Mitarbeitenden. 9 Kollegen aus Freiburg verbringen einen Tag in Genf, um dort zusammen mit dem Team das Heim zu entrümpeln. Danach arbeiten ein Abwart und eine Verwalterin einen Tag pro Woche vor Ort, eine Gelegenheit, gute Beziehungen zu knüpfen.
3. Oktober – November 2025: die ersten Richtlinien werden durch den Ausschuss, danach durch den Stiftungsrat genehmigt: eine Zukunftsvision für die Stiftung festlegen.
4. Januar – September 2026: Entwicklung der Vision 2040 durch einen partizipativen Ansatz, der Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund einbezieht
5. Dezember 2026 : Genehmigung der Vision.