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Blätter März 2026

EDITORIAL DER DIREKTORINE


Zusammen

Seit sieben Monaten entdecke ich ausschliesslich Geschichten der Freundschaft, des Respekts und der gegenseitigen Neugier

In meinem ersten Editorial lud ich Sie ein, Wege zu öffnen. Einige Monate später sehe ich mit Freude, auf wieviel Echo diese Einladung gestossen ist. Die Begegnungen werden zahlreicher, Menschen, die scheinbar nichts verbindet, lernen sich kennen und teilen ihre Standpunkte und Ideen, vor allem in gemütlichen, geselligen Rahmen. St-Justin ist gewissermassen das Gegenmittel zu den Algorithmen, die uns in Echokammern einsperren, in denen alle gleich sind. Hier findet Begegnung mit Personen sehr unterschiedlichen Alters, Kultur und Werdegang statt.

In einem internationalen, immer unsichereren Kontext haben diese Momente des Dialogs einen besonderen Reiz. Im Justinus-Werk leben und studieren Studierende aus mehr als 110 Nationalitäten zusammen. Seit sieben Monaten entdecke ich ausschliesslich Geschichten der Freundschaft, des Respekts und der gegenseitigen Neugier. Diese Vielfalt erinnert uns daran, wieviel die Begegnung und das Zuhören das gegenseitige Verständnis zwischen den Personen und Kulturen stärkt. In dieser an allen Fronten düsteren Periode, schwierig für viele Leute auch hier, bringt die heilige Rita, die Heilige für hoffnungslose Fälle, Menschen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund Trost. Ich lade Sie herzlich ein, sie unter einer wissenschaftlichen und unterhaltsamen Perspektive kennen zu lernen, in einer spielerischen Minikonferenz «Die heilige Rita, die Unbestechliche» mit nachfolgendem Konzert, am 22. Mai in Freiburg und am 6. Juni in Genf (siehe Seite 16).

Im Namen der 70 Stipendiaten und aller Studenten, die wir derzeit unterstützen, danke ich Ihnen von ganzem Herzen.

Natacha Roos,
Directrice

Lassen Sie uns in Fribourg treffen

Treffen wir uns, Freiburg, den 29.01.26